Ich bin in Suhl aufgewachsen, in einer Werkstatt voller Lacke und Sprühdosen. Mein Vater war Fahrzeuglackierer. Was für andere Kinder Buntstifte waren, waren für mich Spraydosen.
Erst kamen die Diddlmäuse auf Papier, dann die ersten Skizzen, dann der Schritt nach draußen. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie unter Autobahnbrücken und in den Hinterhöfen von Ostberlin aus Beton plötzlich Farbe wurde, und etwas in mir hat darauf geantwortet.
Eine graue Welt kann bunt sein. Eine triste Wand muss nicht trist bleiben. Das war kein politisches Statement, das war ein Gefühl von Freiheit, dem ich seit über zwanzig Jahren folge.
Heute, viele hundert Projekte später, ist daraus eine Profession geworden. Aber die Wurzel ist dieselbe geblieben:
Ich male nicht für mich. Ich male für die, die im öffentlichen Raum unterwegs sind und auf eine Wand treffen, die ihren Tag verändert.


Parallel zum Sprühen war immer der Tanz. Mit sechzehn in Hip-Hop- und R'n'B-Clubs, später in Biodanza und Ecstatic Dance Kreisen unterwegs. Was als Hobby begann, wurde zur eigentlichen Wurzel meiner Arbeit als Künstler.
Im Tanzen habe ich gelernt, mir zu vertrauen. Auf den Rhythmus zu hören, auf die Melodie des Herzens. Dieses Vertrauen war es, das mir den Mut gegeben hat, als freier Künstler zu leben. Ohne die Arbeit mit dem Körper hätte ich diesen Schritt nicht gewagt.
Heute lege ich auch als DJ auf und organisiere Ecstatic-Dance-Events in Köln. Nicht als zweites Standbein, sondern als zweite Hand desselben Handwerks.
Beim Sprühen verändere ich Räume sichtbar, beim Auflegen verändere ich sie spürbar. Es ist die gleiche Bewegung, nur mit anderen Mitteln.
Wer mehr darüber wissen will, findet meine Klang- und Tanzarbeit auf ecstaticdance.cologne.
Aus der Garage in Suhl wurde irgendwann der Schritt nach draußen, in die freie Szene. Berlin war die erste große Schule, später kamen Stationen in Thailand, Italien, Ungarn und Frankreich, bei denen ich nicht nur an meiner Technik gearbeitet habe, sondern auch an meinem Blick für Räume, Kulturen und die unterschiedlichen Sprachen, die Farbe sprechen kann.
Parallel habe ich mich autodidaktisch in Grafikdesign, Fotografie und Bildbearbeitung vertieft und eine Ausbildung zum Technischen Zeichner abgeschlossen. Diese handwerkliche Schiene ist der Grund, warum ich heute auch dann sauber arbeite, wenn die Aufgabe komplex wird, mit Maßen, Konstruktionen und schwierigen Untergründen.
Heute lebe und arbeite ich in Bergisch Gladbach, mit eigenem Atelier und einem Atelier-Bus, der mich deutschlandweit zu Auftraggebern bringt.

Ich arbeite mit Auftraggebern, die wissen, was sie wollen, und gleichzeitig Raum lassen für das, was nur entstehen kann, wenn ich direkt vor der Fläche stehe.
Das waren in den letzten Jahren unter anderem die GAG Immobiliengesellschaft Köln, für die ich einen Jugendclub auf 300 Quadratmetern Wandfläche gestaltet habe. Der ZDF Fernsehgarten, bei dem ich live mit Andrea Kiewel einen DDR-Wohnwagen in ein Kunstwerk verwandelt habe. Salitos, für die ich einen Mercedes-Benz Marco Polo künstlerisch gestaltet habe, der anschließend verlost wurde. Der Just Music Store in Berlin mit einer großflächigen Innenraumgestaltung. Der NABU Bonn, für den aus einem Trafohäuschen ein überdimensionaler Nistkasten wurde. Dazu Schulen, Kindergärten, Hotels, Vereinshäuser, Autohäuser und eine Kung-Fu-Schule. Und nicht zuletzt private Auftraggeber, deren Gartenwand, Garagentor oder Wohnzimmer ich in etwas verwandelt habe, das ihnen jeden Tag eine kleine Freude macht.


Dann schicken Sie mir einfach eine kurze Anfrage. Am besten mit Foto, Standort, ungefähren Maßen und einer Beschreibung dessen, was entstehen soll.
Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich. Ich prüfe Ihr Vorhaben persönlich und melde mich in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung.
Graffiti, Street Art, Airbrush, Bodypainting & Auftragsmalerei aus Köln. Professionelle Kunstprojekte für Unternehmen, Städte, Events & private Auftraggeber in NRW und bundesweit.
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